Unsere Welt befindet sich in einer Krise, die tiefe Veränderungsprozesse angestoßen hat. Es braucht neue Räume , in denen wir neue Wege des Seins, Lernens und Handelns erforschen können. REGEN-HUB ist ein Ort, an dem wir regenerative Zukunft gemeinsam gestalten.
REGEN-HUB ist ein Praxishub für regenerative Prozesse.
Wir verweben transformative Bildung und ökologische Regeneration, um neue Wege des Seins, Lernens und Zusammenarbeitens zu erforschen.
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Verwobene Ökosysteme
Wir sind Teil eines lebendigen Netzes aus Menschen, nicht-menschlichen Wesen, Landschaften und Geschichten.
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Inklusion & dekolonisierende Praxis
Wir hinterfragen gewohnte Narrative und suchen Wege, Wissen anders zu teilen – durch dekolonisierende Reflexion und Praxis.
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Praxis & Erfahrung
Transformation passiert nicht im Kopf, sondern durch Erfahrung, Beziehung und Handeln. Wir legen Wert auf konkrete Praxis und direkt erlebbare Prozesse.
Natur ist nicht neutral. Unser Blick auf Natur wird von Herkunft, Kultur und Machtstrukturen geprägt.
NAT-X ist eine Weiterbildung für Fachkräfte, die Naturpädagogik aus dekolonisierender, intersektionaler und diversitätskritischer Perspektive weiterdenken wollen.
Unser Ansatz ist nicht dogmatisch, sondern transformativ und offen: Wir hinterfragen Narrative, erforschen neue Wege des Lernens und setzen uns kritisch mit Kolonialität, Ausschlüssen und Machtstrukturen in der Naturpädagogik auseinander.
Unser Ansatz
Raum zum Denken
Hier gibt es keine einfachen Antworten, sondern einen offenen Raum für Reflexion, Austausch und gemeinsames Lernen.
Transformatives Lernen
Wir gehen über das Abhaken von Diversitätsaspekten hinaus und schaffen echte Auseinandersetzung mit kolonialen Prägungen von Naturpädagogik.
Praktische Umsetzung
Wir entwickeln gemeinsam neue Wege, um Curricula, Lehrmethoden und Naturzugänge gerechter und empowernd zu gestalten.
Co-Production & Peer-Learning
Alle Teilnehmenden bringen ihr Wissen ein und gestalten den Lernprozess aktiv mit.
Brave Space
Ein bewusster Lernraum für Austausch, Zuhören, Praxis und Perspektivwechsel in einer gemischten Gruppe.
NAT-X
Reflexion
Zentrale Fragen
Wie beeinflusst unsere gesellschaftliche Position unser Naturverständnis?
Warum sind westliche Naturschutzkonzepte oft kolonial geprägt?
Wie können wir Naturzugänge gerechter gestalten?
Welche kolonialen Kontinuitäten stecken in naturpädagogischen Methoden?
Wie vermeiden wir kulturelle Aneignung in der Naturpädagogik?
Welche neuen, diversitätssensiblen Wege der Naturverbindung können wir entwickeln?
Online-Workshop
NAT-X
Juli 2026
🌿 NAT-X Online-Workshop
Natur neu denken — Ein NAT-X Workshop
Du arbeitest mit Natur als Lernraum. Und manchmal merkst du: Irgendetwas stimmt da nicht ganz. Eine Methode, eine Situation, die Unbehagen macht und man weiß nicht genau warum. Das ist der Ausgangspunkt von NAT-X.
Was erwartet dich?
Kein Webinar. In zwei Stunden arbeiten wir gemeinsam mit den Fragen, die NAT-X bewegen:
Wie beeinflusst unsere gesellschaftliche Position, was wir unter „Natur" verstehen?
Wer fühlt sich in Outdoor-Räumen willkommen — und wer nicht?
Welche kolonialen Kontinuitäten stecken in naturpädagogischen Methoden, die wir täglich nutzen?
Wir starten mit einem kurzen, konkreten Input. Dann gehen wir in kleine Gruppen: Du bringst einen Moment aus deiner eigenen Praxis mit. Wir schauen gemeinsam hin.
Du nimmst mit: Ein Skript mit den Kernthesen, den sechs Leitfragen und Reflexionsprompts für deine eigene Praxis.
Für wen?
Fachkräfte in Naturpädagogik, Wildnispädagogik, Umweltbildung, Sozialer Arbeit oder verwandten Feldern. Keine Vorkenntnisse in Dekolonialitätstheorie nötig.
Wann & wie?
Sa, 11. Juli 2026 | 10–12 Uhr | Online (Zoom)
Fr, 24. Juli 2026 | 18–20 Uhr | Online (Zoom)
Kosten: Sliding Scale €20–30
Geleitet von Prof.'in Dr.'in Yari Or, Transformative Social Work Lab, Frankfurt University of Applied Sciences / REGEN-HUB e.V.
Zukunftsbereit ist ein Programm für junge Menschen ab 14 Jahren, das Wissen zu ökologischer Resilienz, sozialer Transformation und regenerativer Praxis vermittelt. In unseren Workshops verbinden wir Transformationswissen mit Handlungsfähigkeit.
„Zukunftskompetenzen entstehen durch gelebtes Wissen – von Saatgut bis Gruppenprozesse."
Unsere Schwerpunkte
Soziale Resilienz & Gruppenprozesse
Wie navigieren wir durch Wandel? Wie stärken wir Netzwerke und Carepods, um gemeinsam handlungsfähig zu bleiben?
Praxisorientiertes Lernen
Durch Hands-on-Projekte werden junge Menschen aktiv und gestalten Flächen, Netzwerke und Strukturen selbst mit.
Zusammenarbeit mit Schulen & Sozialarbeit
Wir entwickeln Praxis-Module, die ökologische Bildung mit sozialem Wandel verbinden.
Lernen
Zukunft
Lernen für eine lebendige Zukunft
Wie können wir Transformationswissen vermitteln, das uns wirklich auf Wandel vorbereitet?
Welche Saatgut- und Wassersysteme sind nachhaltig und widerstandsfähig?
Wie können junge Menschen aktiv werden und sich in der Gemeinschaft verankern?
Welche Entscheidungsprozesse (z. B. Soziokratie) stärken Resilienz und Teilhabe?
Wie bauen wir tragfähige Care-Strukturen für Zeiten des Wandels auf?
Praxis
Lokal
Regeneration beginnt lokal
in der Erde, in Gemeinschaften und in unseren Beziehungen zur Landschaft
Was wir tun
Lernen am Land
Das Gelände wird zu einem Lernort, an dem ökologische Prozesse, Handwerkswissen und resiliente Lebensweisen erfahrbar werden.
Mehr als Mensch
Regeneration als Beziehungsarbeit – verbunden mit Erde, Landschaften, Gewässern und mehr-als-menschlichen Akteuren.
Renaturierung
Wiederherstellung von Bodenfruchtbarkeit, Wasserkreisläufen und Biodiversität durch Permakultur und regenerative Landwirtschaft.
Gemeinschaftsgetragene Projekte
In Kooperation mit lokalen Akteuren, Schulen, Umweltprojekten und sozialen Initiativen.
Die Bioregion Rhein ist nicht nur ein geografischer Raum, sondern ein lebendiges Netzwerk aus Ökosystemen, Gemeinschaften und regenerativen Initiativen. Unser Ziel ist es, dieses Netzwerk zu stärken und gemeinsam mit lokalen Akteuren nachhaltige, widerstandsfähige Strukturen aufzubauen.
Gleichzeitig arbeiten wir an der ökologischen und sozialen Regeneration eines konkreten Praxisortes, der als Modell für bioregionale Transformation dient. Hier verbinden wir Renaturierung, Bildung und gemeinschaftsgetragene Projekte, um neue Wege des Zusammenlebens mit der Landschaft zu erproben.
Netzwerk
Kooperation
Bioregional Weaving
Planetare & überregionale Vernetzung
Wir verstehen Bioregeneration nicht als isolierten Prozess, sondern als Teil eines globalen Netzwerks regenerativer Bewegungen.
REGEN-HUB e. V. ist ein Verein für gemeinschaftliche Regeneration und bioregionale Transformation.
Wir entwickeln Formate, die Naturwahrnehmung, Gestaltungspraxis und soziale Verantwortung miteinander verbinden.
Hinter REGEN-HUB steht ein Netzwerk von Menschen aus verschiedenen Feldern – mit Erfahrungen in Naturpädagogik, Sozialer Arbeit, Bildung, Permakultur, Landwirtschaft und künstlerischer Praxis. Was uns verbindet, ist die Suche nach regenerativen Wegen des Zusammenlebens – mit der Erde, miteinander und mit uns selbst.