Unsere Welt befindet sich in einer Krise, die tiefe Veränderungsprozesse angestoßen hat. Wir glauben, dass es Räume braucht, in denen wir neue Wege des Seins, Lernens und Handelns erforschen können – eingebettet in natürliche Kreisläufe, soziale Beziehungen und planetare Verantwortung.
REGEN-HUB ist ein Ort, an dem wir regenerative Zukunft gemeinsam gestalten.
REGEN-HUB ist ein Praxishub für regenerative Prozesse. Wir verweben Bildung, Handeln und ökologische Regeneration, um neue Wege des Seins, Lernens und Zusammenarbeitens zu erforschen.
Unser Ansatz – Wie wir arbeiten
Verwobene Ökosysteme
Wir sind nicht isolierte Individuen, sondern Teil eines lebendigen Netzes aus Menschen, nicht-menschlichen Wesen, Landschaften und Geschichten. Unsere Arbeit orientiert sich an mehr-als-menschlichen Beziehungen und ökologischen Kreisläufen.
Inklusion & dekolonisierende Praxis
Wir hinterfragen gewohnte Narrative und suchen Wege, Wissen anders zu teilen – durch dekoloniale Reflexion und Praxis.
Praxis & Erfahrung
Transformation passiert nicht im Kopf, sondern durch Erfahrung, Beziehung und Handeln. Wir legen Wert auf konkrete Praxis und direkt erlebbare Prozesse.
Der Rhein erstreckt sich von den Alpen bis an die Nordsee
6
Länder
verbindet Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Frankreich und Niederlande
58 M
Menschen
leben im Einzugsgebiet des Rheins
Die Bioregion Rhein
Die Bioregion Rhein ist nicht nur ein geografischer Raum, sondern ein lebendiges Netzwerk aus Ökosystemen, Gemeinschaften und regenerativen Initiativen. Unser Ziel ist es, dieses Netzwerk zu stärken und gemeinsam mit lokalen Akteuren nachhaltige, widerstandsfähige Strukturen aufzubauen.
Gleichzeitig arbeiten wir an der ökologischen und sozialen Regeneration eines konkreten Praxisortes, der als Modell für bioregionale Transformation dient. Hier verbinden wir Renaturierung, Bildung und gemeinschaftsgetragene Projekte, um neue Wege des Zusammenlebens mit der Landschaft zu erproben.
Bioregional Weaving
Planetare & überregionale Vernetzung
Wir verstehen Bioregeneration nicht als isolierten Prozess, sondern als Teil eines globalen Netzwerks regenerativer Bewegungen. REGEN-HUB ist verankert in lokalen und überregionalen Kooperationen und bringt Akteur*innen aus verschiedenen Kontexten zusammen:
Internationale Netzwerke – Wir sind Teil der Design School for Regenerating Earth und weiterer Initiativen, die planetare Regeneration erforschen und fördern.
Deutschlandweite Kooperationen – Austausch mit regenerativen Projekten, Umweltbildungseinrichtungen und sozialen Initiativen im gesamten Bundesgebiet.
Regionale Zusammenarbeit – Enge Vernetzung mit lokalen Landwirtschaftsprojekten, Naturschutzgruppen und sozialen Organisationen in der Bioregion Rhein.
Fragen, die uns leiten
Wie können wir Land nicht nur nutzen, sondern wieder in seine Lebendigkeit begleiten?
Wie sieht eine regenerative Form des Wirtschaftens und Lebens aus?
Wie können naturbasierte Praxisorte zu Knotenpunkten für bioregionale Netzwerke werden?
Welche Formen der Zusammenarbeit fördern langfristige Resilienz?
in der Erde, in Gemeinschaften und in unseren Beziehungen zur Landschaft
Was wir tun
Lernen am Land
Das Gelände wird zu einem Lernort, an dem ökologische Prozesse, Handwerkswissen und resiliente Lebensweisen erfahrbar werden.
Mehr als Mensch – Regeneration als Beziehungsarbeit
Unsere Arbeit verbindet uns mit der Erde, den Landschaften, Gewässern und mehr-als-menschlichen Akteuren. Regeneration ist nicht nur für Menschen – sie geschieht in einem Netzwerk aus Ökosystemen, das wir achten und pflegen.
Renaturierung & ökologische Regeneration
Wiederherstellung von Bodenfruchtbarkeit, Wasserkreisläufen und Biodiversität durch Permakultur, regenerative Landwirtschaft und naturnahe Gestaltung.
Gemeinschaftsgetragene Projekte
Die Bioregeneration ist kein isolierter Prozess, sondern geschieht in Kooperation mit lokalen Akteuren, Schulen, Umweltprojekten und sozialen Initiativen.
Netzwerkbildung in der Bioregion Rhein & darüber hinaus
Austausch, gegenseitige Unterstützung und das Entwickeln neuer Modelle für eine regenerative Zukunft auf lokaler, nationaler und globaler Ebene.
Zukunftsbereit
Jugendliche in unsicheren Zeiten stärken
Zukunftsbereit ist ein Programm für junge Menschen ab 14 jahren, das Wissen zu ökologischer Resilienz, sozialer Transformation und regenerativer Praxis vermittelt. In unseren Workshops verbinden wir Transformationswissen mit Handlungsfähigkeit, damit junge Menschen aktiv werden und sich vernetzen können.
„Zukunftskompetenzen entstehen durch gelebtes Wissen – von Saatgut bis Gruppenprozesse."
Unsere Schwerpunkte
Soziale Resilienz & Gruppenprozesse Wie navigieren wir durch Wandel? Wie stärken wir Netzwerke und Carepods, um gemeinsam handlungsfähig zu bleiben?
Praxisorientiertes Lernen Durch Hands-on-Projekte werden junge Menschen aktiv und gestalten Flächen, Netzwerke und Strukturen selbst mit.
Zusammenarbeit mit Schulen & Sozialarbeit Wir entwickeln Praxis-Module, die ökologische Bildung mit sozialem Wandel verbinden.
Lernen für eine lebendige Zukunft
Fragen, die uns leiten
Wie können wir Transformationswissen vermitteln, das uns wirklich auf Wandel vorbereitet?
Welche Saatgut- und Wassersysteme sind nachhaltig und widerstandsfähig?
Wie können junge Menschen aktiv werden und sich in der Gemeinschaft verankern?
Welche Entscheidungsprozesse (z. B. Soziokratie) stärken Resilienz und Teilhabe?
Wie bauen wir tragfähige Care-Strukturen für Zeiten des Wandels auf?
Jahreskurs
dekolonial
Naturpädagogik
NAT-X – Jahreskurs für dekoloniale Naturpädagogik
Natur neu denken – Gemeinschaft neu gestalten
Natur ist nicht neutral. Unser Blick auf Natur wird von Herkunft, Kultur und Machtstrukturen geprägt.
NAT-X ist eine Weiterbildung für Fachkräfte, die Naturpädagogik aus dekolonialer, intersektionaler und diversitätskritischer Perspektive weiterdenken wollen.
Unser Ansatz ist nicht dogmatisch, sondern transformativ und offen: Wir hinterfragen Narrative, erforschen neue Wege des Lernens und setzen uns kritisch mit Kolonialität, Ausschlüssen und Machtstrukturen in der Naturpädagogik auseinander.
Unser Ansatz
Raum zum Denken
Hier gibt es keine einfachen Antworten, sondern einen offenen Raum für Reflexion, Austausch und gemeinsames Lernen.
Transformatives Lernen
Wir gehen über das Abhaken von Diversitätsaspekten hinaus und schaffen echte Auseinandersetzung mit kolonialen, patriarchalen und kapitalistischen Prägungen von Naturpädagogik.
Praktische Umsetzung
Wir entwickeln gemeinsam neue Wege, um Curricula, Lehrmethoden und Naturzugänge gerechter, anti-rassistisch und empowernd zu gestalten.
Co-Production & Peer-Learning
Alle Teilnehmenden bringen ihr Wissen ein und gestalten den Lernprozess aktiv mit.
Brave Space
Ein bewusster Lernraum für Austausch, Zuhören, Praxis und Perspektivwechsel in einer gemischten Gruppe.
Zentrale Fragen
❓ Wie beeinflusst unsere gesellschaftliche Position unser Naturverständnis?
❓ Warum sind westliche Naturschutzkonzepte oft kolonial geprägt?
❓ Wie können wir Naturzugänge gerechter gestalten?
❓ Welche kolonialen Kontinuitäten stecken in naturpädagogischen Methoden?
❓ Wie vermeiden wir kulturelle Aneignung in der Naturpädagogik?
❓ Welche neuen, diversitätssensiblen Wege der Naturverbindung können wir entwickeln?
In diesem 2-stündigen Online-Workshop geben wir einen ersten Einblick in NAT-X, unseren Ansatz für eine kritische, diversitätssensible Naturpädagogik. Wir fragen: Wie können Fachkräfte in Sozialer Arbeit und Pädagogik Naturerfahrung so gestalten, dass sie empowert statt ausschließt?
Termine im Juni und Juli 2026
Mi, 10. Juni 2026 | 18–20 Uhr
Sa, 11. Juli 2026 | 10–12 Uhr
Fr, 24. Juli 2026 | 18–20 Uhr
Teilnahmegebühr
€ 40–60 (Bitte nach Selbsteinschätzung: Studierende, geringes Einkommen – stabiles Einkommen – solidarisches Einkommen). Preise für Institutionen auf Anfrage an info@regen-hub.de.
Anmeldung erfolgt mit Überweisung der Teilnahmegebühr per Paypal
Über uns
REGEN-HUB e. V. ist ein Verein für gemeinschaftliche Regeneration und bioregionale Transformation.
Wir entwickeln Formate, die Naturwahrnehmung, Gestaltungspraxis und soziale Verantwortung miteinander verbinden.
Hinter REGEN-HUB steht ein Netzwerk von Menschen aus verschiedenen Feldern – mit Erfahrungen in Naturpädagogik, Sozialer Arbeit, Bildung, Permakultur, Landwirtschaft und künstlerischer Praxis. Was uns verbindet, ist die Suche nach regenerativen Wegen des Zusammenlebens – mit der Erde, miteinander und mit uns selbst.